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Prozyklische Strategien

Prozyklisches handeln & investieren - Prozyklische Anlagestrategien

Auf der Grundage Markt- und charttechnischer Überlegungen können verschiedene Handelsstrategien entworfen werden. Handelsstrategien existieren heute in großer Zahl – einige hundert sehr bekannte Ansätze kursieren bereits. Sehr viele Ansätze folgen dabei dem Trend des Marktes und versuchen, daraus Kapital zu schlagen.

Solche prozyklischen Strategien eignen sich besonders für Einsteiger, weil sie eine vergleichsweise hohe Trefferquote bieten. Zusammen mit einem professionellen Risiko- und Moneymanagement lassen sich zudem die Verlustrisiken kontrollieren.

Prozyklische Strategien sind Trendfolgestrategien. Anleger, die einen solchen Ansatz verfolgen, steigen erst in einen Markt ein, wenn dieser einen Trend etabliert hat. Grundsätzlich kann es sich dabei um Abwärtstrends genauso handeln wie um Aufwärtstrends. In der Praxis beziehen sich Trendfolgestrategien jedoch mehrheitlich auf aufwärts gerichtete Märkte.

Trendfolgestrategien sind einfach und bringen in der Hausse große Gewinne

Bei Trendfolgestrategien wird definiert, unter welchen Umständen ein Trend vorliegt und welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit der Einstieg in den Markt erfolgt. Die Definition des Trends erfolgt dabei typischerweise nicht durch Trendlinien, sondern durch quantitative Methoden, wie z.B. eine Kombination aus mehreren gleitenden Durchschnitten.

Die Charttechnik bietet gerade Anfängern zu viel Spielraum bei der Festlegung von Trends. So kann eine Trendlinie z.B. falsch angelegt werden. Wird die Existenz eines Trends ausschließlich auf der Grundlage rein objektiver Berechnungen vorgenommen, kann dieses Fehlerrisiko eliminiert werden.

Trendfolgestrategien ermöglichen in einem dauerhaft aufwärts gerichteten Marktumfeld große Gewinne. In einem solchen Fall erfolgt der Einstieg stets früh genug, um noch einen ausreichend großen Teil des Trends mitzunehmen. Bei richtiger Konzeption wird an allen großen Trends partizipiert.

Die Schwäche von prozyklischen Strategien kommt in Seitwärtsphasen ans Tageslicht. Es kann vorkommen, dass über Jahre hinweg immer wieder Trendsignale entstehen, auf die dann Verluste folgen. Diese Schwäche ist typisch für alle Trendfolgestrategien. Es ist zwar möglich, das Risiko von Fehlsignalen durch verschiedene Filtermethoden zu reduzieren. Dann aber erfolgt der Einstieg in den Markt tendenziell noch später, was wiederum die Gewinnchancen reduziert.

Prozyklische Strategien – das Wichtigste im Überblick

  • Prozyklische Strategien folgen dem Markttrend
  • Trendfolgestrategien funktionieren gut in Hausse-Märkten
  • In seitwärts gerichteten Marktphasen werden viele Verluste produziert