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Gold und Silber: Wichtige Marken halten vorerst


Gold bleibt über 1500 USD pro Feinunze

Gold und Silber konnten zur Wochenmitte zulegen und wichtige charttechnische Marken verteidigen. Der Kurs für eine Feinunze Silber notierte am Mittwochabend bei  34,85 US-Dollar, nachdem er zum Wochenbeginn zeitweise unter die Marke von 34 Dollar gerutscht war. Eine Feinunze Gold kostete 1512 Dollar. Das Potenzial für Abwärtsbewegungen ist in beiden Märkten zumindest vorerst gesunken.

Auch wenn noch eine Bestätigung auf Wochenbasis fehlt, hat der Goldkurs die psychologisch wichtige Marke von 1500 Dollar fürs Erste verteidigt. Im Bereich von 1480 Dollar befindet sich eine Unterstützungszone, die starke Kursverluste zusätzlich unwahrscheinlicher macht.

Bullen können bei 1460 bis 1470 ein Stop Loss platzieren. Sollte der Markt rasch sowohl die Marke von 1500 Dollar als auch den Widerstand darunter nach unten durchbrechen, wäre das ein klares Verkaufssignal mit einem Kursziel bis in den Bereich von 1420 Dollar.  Für Bären erschiene eine Shortposition vor allem in Verbindung mit einem Anstieg der Volatilität aussichtsreich.

Mittelfristig erscheint der Bereich zwischen 1420 und 1570 (dem Allzeithoch) als möglicher Bereich für eine Konsolidierungsbewegung. Das Potenzial für sehr große Kursbewegungen erscheint erst nach einem Ausbruch aus dieser Zone als gegeben.

Silber stellt Bären zum zweiten Mal eine Falle

Zum Wochenbeginn dürften viele Bären am Silbermarkt in eine Bärenfalle getappt sein. Der Markt unterschritt sein letztes im Zuge der Konsolidierung ausgebildetes Tief kurzfristig, drehte dann aber wieder.  Reizvoll erschien die Situation vielen Marktteilnehmern wohl vor allem aufgrund des rechnerisch weit entfernten Kursziels bei 30 Dollar.

Die Konsolidierungsphase setzte nach dem Crash von 50 auf 35 Dollar je Feinunze ein. Mittlerweile dauert sie zu lange, als dass es sich um eine kurzfristige Fortsetzungsformation in der Mitte einer starken Abwärtsbewegung handeln sollte.

Dennoch bleibt die Lage am Silbermarkt kritisch. Die unterstützende Wirkung des unteren Rands der Konsolidierungsphase sollte zunächst auf Wochenbasis bestätigt werden, bevor sie als gegeben gelten kann. Selbst wenn der Markt vorerst nicht weiter nachgibt, eröffnet sich noch kein Szenario für Bullen. Nachkaufen ist derzeit nicht zwingend sinnvoll.

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