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Märkte im Blick: Edelmetalle in der Sommerpause


Die Edelmetallmärkte suchen weiter nach einer Richtung. Gold, Silber, Platin und Palladium warten auf Impulse um ihre Konsolidierungsbewegungen abzuschließen. Wie schon in den Vorwochen können fundamentale Daten die Märkte nicht beeinflussen.

Der Goldpreis notierte am späten Mittwochabend bei 1548 Dollar je Feinunze und damit wie seit Wochen in Sichtweite des Allzeithochs bei 1575 Dollar. Der Ende Januar eingeschlagene Aufwärtstrend ist durch die Seitwärtsbewegung mittlerweile gebrochen. Der längerfristige Aufwärtstrend ist aber nach wie vor intakt.

Währungskrise lässt Edelmetalle kalt

Longpositionen im Goldmarkt sind erst bei einem Überschreiten des Allzeithochs empfehlenswert. Da es zuletzt mehrfach getestet wurde und der Markt schon lange mit dem Niveau kämpft muss der charttechnische Widerstand als stark eingeschätzt werden. Daraus folgt zweierlei: Erstens ist das Risiko einer Bullenfalle groß und zweitens würde ein Überwinden des Widerstands ein starkes Kaufsignal auslösen.

Der Silberpreis notierte bei 36,30 Dollar. Der Markt befindet sich damit weiterhin in der Konsolidierungsphase, die im Anschluss an den Crash von 50 auf 35 Dollar eingeleitet wurde. Derzeit bildet sich eine rechteckige Konsolidierung heraus. Handelspositionen sind erst empfehlenswert, wenn der Markt in die eine oder andere Richtung aus dieser Formation ausbricht. In beiden Fällen bestünde gemessen an den nächsten starken Widerständen bzw. Unterstützungen erhebliches Kurspotenzial.

Platin und Palladium konsolidieren

Bei Platin und Palladium zeigt sich ein ähnliches Bild. Eine Feinunze Platin kostete am Mittwochabend 1743 Dollar. Der Markt befindet sich seit dem vergangenen Herbst in einer Konsolidierungsphase. Die Seitwärtsbewegung verläuft aber in einem breiten Band zwischen 1650 und 1880 Dollar pro Feinunze. Läuft der Markt an den Rand der Range ergeben sich daraus zusätzliche Möglichkeiten für Trader.

Auch der Palladiummarkt zeigt sich derzeit unspektakulär. Seit Ende Februar bewegt sich der Markt in einer seitwärts gerichteten Range von 700 bis 800 Dollar je Feinunze. Am Mittwochabend notierte der Kurs bei 763,50 und damit nahe der Mitte der Range. Analog zu Palladium ergeben sich Kaufsignale erst bei einem Verlassen der Seitwärtsbewegung. Da die Range recht breit ist eignet sie sich auch für Positionen in den Randzonen.

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