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Goldpreis steigt weiter: Goldmünze „Deutscher Wald“ ist ein Renner


Für die neue Ausgabe der Goldmünzen-Serie „Deutscher Wald“ liegen bereits mehr als 140.000 Bestellungen vor, obwohl der Preis noch gar nicht feststeht. Die große Nachfrage ist nicht nur durch den hohen Wertzuwachs der Vorgänger-Münze bedingt. Auch der Goldpreis trägt durch immer neue Rekordstände zu dem Boom bei.

Bestellungen sind noch bis Ende April bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der BRD möglich. Der Kauf könnte sich lohnen. Die Vorgänger-Münze wurde für 151 Euro ausgegeben. Auf dem Sekundärmarkt werden mittlerweile Preise jenseits von 300 Euro verlangt. Der Goldpreis ist – in Euro gerechnet – seitdem nur moderat gestiegen und kann  den hohen Aufschlag nicht rechtfertigen. Die Münze der Serie „Eiche enthält eine Achtel Feinunze Gold.

Experten sehen vielmehr Knappheit als Grund für den Preisanstieg. Die Serie war mit einer Auflage von 200.000 Stück vergleichsweise klein. Sie wird bei der diesjährigen Ausgabe „Buche“ nicht größer sein. Auch der Goldgehalt bleibt identisch. Der Materialwert beläuft sich somit auf gut 130 Euro. Der Nennwert beträgt 20 Euro. Die 140.000 Besitzer der ersten Münze haben ein Vorkaufsrecht. Üben sie es vollständig aus, bleibt ein Bestand von 60.000 Stück, der an Händler verkauft wird.

Da nicht alle Besitzer der ersten Münze auch die zweite kaufen werden, lohnt sich die kostenlose Registrierung für Interessenten. Pro Person können bis zu zehn  Münzen bestellt werden. Der Preis wird erst mitgeteilt, wenn  der Zuschlag erteilt wird. Beim derzeitigen Goldpreis dürfte er bei rund 180 Euro liegen. Das Bundesfinanzministerium will einen Aufschlag von 50 Euro pro Münze erheben. Der Staat erlöst somit 10 Mio. Euro durch die Emission.

Es ist allerdings gut möglich, dass der Goldpreis bis zum Fixing-Day Ende Juni noch weiter zulegt. Am Montag kostete eine Feinunze Gold zeitweise fast 1520 US-Dollar und damit so viel wie noch nie. In Euro notiert der Kurs allerdings weiter unterhalb seines bisherigen Allzeithochs. Die Gründe für die anhaltende Hausse werden weiter lebhaft diskutiert. Gold-Haussiers verweisen auf die Wirkung des gesenkten Bonitäts-Ausblicks für die USA. Kritiker verweisen auf den Bondmarkt, der darauf fast gar nicht reagiert hat.

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