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Nach der Korrektur: Silber und Palladium stärker als Gold und Platin


Die Edelmetallmärkte haben am Donnerstag zu einer Kurserholung angesetzt. Silber und Palladium konnten dabei deutlich stärker zulegen als Gold und Platin, die zum Ende des Tages große Teile ihrer zwischenzeitlichen Gewinne wieder abgeben mussten. Besonders am Silbermarkt deutet sich ein sehr robustes Momentum an.

Der Goldpreis legte um 1,32 Prozent auf 1353,75 Dollar zu. Damit schloss der Markt ein Stück weit unter dem Tageshoch von 1359,40 Dollar. Der Platinpreis stieg um 1,71 Prozent auf 1665 Dollar. Das Tageshoch lag bei 1670 Dollar. Deutlich dynamischer als Gold und Platin entwickelten sich Palladium um Silber.

Das gilt sowohl für den Kursanstieg als auch für die Differenz zwischen Tageshoch und Schlusskurs. Diese Differenz wird von technischen Analysten als sehr wichtig eingestuft. Sie gibt Hinweise darauf, wie stark die übergeordnete Trendbewegung (die aufwärts gerichtet ist) verlaufen könnte. Je näher der Kurs an seinem tageshoch schließt, desto bullisher ist dies gemäß der gängigen Lehrbuchmeinung zu werten.

Der Silberpreis schloss 5,33 Prozent höher bei 26,98 Dollar. Das Tageshoch bei 27,04 Dollar wurde nur marginal unterschritten. Der Silberpreis hatte zuletzt deutlich korrigiert. Mit dem heutigen Kursplus hat sich der Markt wieder zurück in den letzten Aufwärtstrend bewegt. Charttechnisch gilt es als tendenziell bullishes Zeichen, wenn nach dem Ausbruch aus einem Trendkanal dieser schnell wieder fortgesetzt wird.

Auch der Preis für Palladium konnte um mehr als 5 Prozent zulegen. Der Markt schloss bei 697 Dollar und damit lediglich 50 Cent unter dem Tageshoch. Der US-Dollar gab wieder leicht nach, nachdem der Euro zuletzt unter Druck stand. Die Bereitschaft Irlands zur Nutzung des Euro-Rettungsschirms hat die Marktteilnehmer nach Ansicht von Beobachtern beruhigt. Ein Euro kostete im späten Handel 1,3642 und damit 0,8 Prozent mehr als einen Tag zuvor.

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