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Jim Rogers sieht Goldpreis bei 2000 Dollar


Die Investoren-Legende Jim Rogers sieht für Gold und Silber erhebliches Kurspotenzial. Seiner Auffassung nach werden die Preise der beiden Edelmetalle noch auf 2000 bzw. 50 Dollar je Feinunze steigen. Zum sofortigen Einstieg rät der Fachmann jedoch nicht. Aufgrund der bullishen Marktteilnehmer hält er das Abwarten der nächsten Korrektur für den optimalen Einstiegszeitpunkt.

Anfang der Woche gab Jim Rogers ein Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Rogers wurde gefragt, ob er angesichts der Rekordpreise im Goldmarkt von einer Blasenbildung ausgehe. Daraufhin antwortete der Experte eindeutig: Eine Blase gebe es beim Gold „sicherlich“ nicht. Dazu hätten bislang zu wenige Menschen tatsächlich Gold gekauft. Rogers würde eigener Aussage nach jedoch derzeit kein Gold kaufen, weil die Stimmung ihm dazu zu bullish sei. Seiner Ansicht nach ist der richtige Zeitpunkt zum Einsteigen erst gekommen, wenn der Preise eine Zeit lang fällt.

Auf die Frage, wohin sich der Goldpreis noch entwickeln könnte, antwortete Rogers ebenso eindeutig. Er geht davon aus, dass der Preis für eine Feinunze auf 2000 Dollar steigen wird. Rogers stellt aber klar, dass dieser Preis nicht zwingend bald und sehr wahrscheinlich nur mit größeren Korrekturen erreicht werden wird. Als Zeithorizont für seine Prognose nennt er die nächste Dekade.

Rogers sieht im Silbermarkt indes mehr Potenzial. Seiner Auffassung nach spricht vieles dafür, dass der Silberpreis sich in Zukunft besser entwickeln wird als Gold. Er verweist darauf, dass Silber anders als Gold noch weit von seinem Allzeithoch entfernt sei. Zudem sei Silber auch ein Industriemetall, das von einer starken Weltkonjunktur profitieren könne. Roge3rs besitzt eigenen Angaben zufolge sowohl Silber als auch Gold. Der Silberpreis kann seiner Ansicht nach in den nächsten 10 Jahren auf 50 Dollar steigen.

Jim Rogers sieht das erhebliche Kurspotenzial im Kontext der allgemeinen Rohstoff-Hausse. Zu dieser sagt er, dass er zwar nicht wisse, wie lange sie sich noch fortsetze. Sie werden aber nicht so schnell enden. Dafür nennt er zwei Gründe. Zum einen sei nicht zu erkennen, dass zusätzliches Angebot auf den Markt trete. Zum anderen versuchten angesichts der quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken immer mehr Menschen, ihr Vermögen in Sachwerte anstelle von Papiergeld anzulegen.

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