News

Gold2Go: 9 Goldautomaten weltweit in Betrieb genommen


Goldbarren aus dem Automaten gegen Bares oder Kartenzahlung: Diese gleichermaßen sehr innovative und begrenzt nützliche Serviceleistung gibt es seit der vergangenen Woche an 9 Standorten in Deutschland, Spanien Abu Dhabi und Italien.


Die Erfindung stammt von Hans Kleser, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Golf AG, der auch als Vermögensberater tätig ist. Die Automaten sollen nach Aussage ihres Erfinders Finanzdienstleistern dazu dienen, ihre Kundschaft mit physischem Gold zu versorgen, ohne dass dazu eine Bank benötigt wird.
Ein Goldautomat kostet 35.000 Euro. Das Erscheinungsbild ist auffällig und durch einen Überzug mit Blattgold gekennzeichnet. Die nicht unerheblichen Werte im Inneren des Automaten werden durch eine Panzerung aus Molybdänstahl geschützt. Das Gewicht eines Goldautomaten beläuft sich auf 400 Kilogramm. Die Geräte sind fest im Boden verankert.
Goldkäufer können über ein Bildschirmmenü aus 10 verschiedenen Produkten auswählen. Der kleinste Barren wiegt ein Gramm, der größte 250 Gramm. Er dürfte etwa 8.000 Euro kosten. Der Preisaufschlag auf den Weltmarktpreis ist nach Angaben des Initiators geringer als bei Banken. Der zu zahlende Preis wird dem Kunden am Bildschirm angezeigt und alle 10 Minuten aktualisiert, um die Schwankungen am Goldmarkt zeitnah einzupreisen.
Die Goldbarren kommen in einer Geschenkverpackung aus dem Automaten. Dieser akzeptiert alle gängigen Zahlungskarten sowie Bargeld. Im Automat integriert ist ein Scanner für den Personalausweis. Dies ist aufgrund des Geldwäschegesetzes erforderlich.

Hinterlass einen Kommentar