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Edelmetalle im Aufwind: Silber, Platin und Palladium legen zu


Nicht nur der Goldmarkt befindet sich in einer ausgeprägten Hausse. Auch andere Edelmetalle gewinnen deutlich an Wert. Eine Feinunze Silber kostet fast 22 Dollar und ist damit so teuer wie seit 30 Jahren nicht mehr. Auch die Nachfrage nach Platin und Palladium bleibt groß.


Der steigende Silberpreis wird von Marktteilnehmern auf die große Nachfrage durch Privatanleger erklärt, die über börsengehandelte ETFs und ETCs in den Markt einsteigen. Der Fondsgesellschaft Ishares zufolge verbuchte der Silber-ETF „Silver Trust“ zum Wochenbeginn einen Silberbestand von mehr als 9750 Tonnen.
Silber wird von einer wachsenden Zahl von Anlegern als Ergänzung zu Goldpositionen genutzt. Es dient dazu, Engagements im Edelmetall-Segment zu diversifizieren. Das Metall profitiert zusätzlich vom schwächelnden Dollar. Charttechnisch betrachtet bietet Silber ein erhebliches Potenzial. Der Markt hat sich erst vor Kurzem aus einer vergleichsweise langen Konsolidierungsphase bewegt und im Anschluss ein neues Rekordhoch erklommen.
Auch die Preise für Platin und Palladium ziehen weiter an. Eine Feinunze Platin kostete in dieser Woche mehr als 1640 Dollar. Palladium notierte bei über 570 Dollar und damit auf dem höchsten Stand seit mehr als 30 Monaten.
Ein Blick auf den Ölpreis zeigt, dass nicht Rohstoffe jeglicher Couleur an Wert gewinnen, sondern dass Anleger gezielt in bestimmte Segmente investieren. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte WTI notiert nun schon seit deutlich mehr als einem Jahr in einer Range zwischen 60 und 85 Dollar. Weder die Dollar-Schwäche noch die wieder anziehende Konjunktur konnte für steigende Preise sorgen.

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