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Das sollten Sie noch wissen:

Gold gilt traditionell als attraktive Geldanlage. Es ist relativ wertbeständig, es ist bequem zu handeln, und ihm haftet das einmalige Image des Luxuriösen an. Wer einmal das Glück hatte, eine Goldmünze oder sogar einen Goldbarren in den Händen zu halten, wird dieses Gefühl sicher nie mehr vergessen. Doch was müssen Sie als Anleger über die Investition in das Edelmetall wissen? Wie funktioniert die Kapitalanlage, und welche Alternativen gibt es?




Ein inflationssicheres Tauschmittel mit Potenzial

Gold und Silber sind historisch bedingt die einzigen edlen Rohstoffe, die weltweit als Tauschmittel anerkannt sind. Schon in der Geschichte wurde Gold in Form von Münzen als Zahlungsmittel verwendet. Gold kann auch heute noch in jede Währung der Welt getauscht werden und somit zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Immer wieder liest man in den Medien von Goldschätzen, die angeblich irgendwo an sagenumwobenen Orten gefunden wurden. Allein diese Geschichten sind ein Anhaltspunkt dafür, dass Gold in der menschlichen Phantasie als Wertanlage einen hohen Stellenwert hat. Schaut man sich den aktuellen Goldkurs an, wird klar, dass dieser Schwankungen unterworfen ist. Doch gerade in den letzten Jahren nach der Finanz- und Bankenkrise der Jahre 2008 und 2009 ist die Nachfrage und damit der Goldkurs ständig gestiegen. Gold gilt den Anlegern aufgrund seiner Wertbeständigkeit als relativ sicher vor dem gefürchteten Kaufkraftverlust, der Inflation. Es steht zu erwarten, dass eine Goldanlage auch in den kommenden Jahren gefragt bleiben wird, denn der große Vorteil der Wertbeständigkeit und das Image von Luxus und Attraktivität dürften weiterhin zwei ausschlaggebende Kriterien für die konstante Nachfrage bleiben.

So wird der Wert gemessen

Der Wert von Edelmetallen wird in Unzen gemessen. Die Abkürzung für die Unze ist im internationalen Geldverkehr „OZ“. Den aktuellen Goldkurs finden Sie im Internet auf den Internetseiten der meisten Banken, die in der Investmentsparte am Markt vertreten sind. Dort wird der Preis für eine Unze Gold in der Regel mit 1OZ angegeben. Ein regelmäßiger Blick auf den Kurs für 1OZ zeigt Ihnen, wie sich der Goldpreis am Markt kontinuierlich verändert. Zwar ist er nicht so immensen Schwankungen unterworfen wie die Kurse für Aktien oder andere Wertpapiere, doch leichte Kurskorrekturen können am Markt immer auftreten. Der Trend der vergangenen Jahre zeigt allerdings kontinuierlich einen leichten Anstieg. Noch vor wenigen Jahren stand nicht zu erwarten, dass der Goldpreis sich auf das heutige Niveau entwickeln würde und dort über einen längeren Zeitraum recht konstant bleiben würde. Ungeachtet des jetzt recht hohen Preises für 1OZ Gold ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um in diese wertbeständige Anlage zu investieren.

Diese alternativen Metalle sind interessant

Natürlich ist Gold nicht der einzige edle Stoff, in den Sie investieren können. Interessante Alternativen sind vor allem die sehr hochwertigen Metalle Platin und Palladium. Ebenso wie Gold kommen sie als reines Investment in Frage. Gold, Platin und Palladium bringen aber auch im Edelmetallankauf einen hohen Ertrag. Wenn Sie zum Beispiel Münzen mit einem hohen Gehalt an Gold, Platin oder Palladium besitzen, können Sie diese dem Ankauf zuführen. Den Wert erhalten Sie dann in Bargeld ausgezahlt. Der Ankauf der edlen Stoffe wird in der Regel über autorisierte Händler durchgeführt. Sie sind auf die korrekte Ermittlung des Edelmetallgehalts spezialisiert und legen im Ankauf den aktuellen Edelmetallkurs als Maßstab an. Gerade Münzen, Becher, Bestecke und Teller aus Gold, Platin und Palladium bringen so häufig einen überraschend hohen Betrag an Bargeld ein, der natürlich dem hohen Wert der Edelmetalle geschuldet ist.

So investieren Sie in Edelmetalle

Wenn Sie in Gold und andere Metalle investieren wollen, stehen Ihnen dazu unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Natürlich können Sie Gold in physischer Form als Barren oder Münzen erwerben. Der Gedanke an einen großen Goldbarren im eigenen Keller mag natürlich reizvoll erscheinen. Trotzdem sollten Sie solche wertvollen Güter besser bei Ihrer Bank aufbewahren. Goldmünzen wie der Krügerrand sehen schon von außen attraktiv aus. Der Aufdruck von Känguru oder anderen prägenden Wahrzeichen auf einer Münze ist ein optisches Highlight, doch auch der emotionale Wert eines solchen Wertgegenstands ist nicht zu unterschätzen. Münzen wie der Krügerrand sind unter Sammlern sehr begehrt und erzielen im Ankauf einen enormen Wert.

Eine Alternative ist der Handel über virtuelle Handelsplattformen wie die Bullion Banken. Dort können Gold, Platin und Palladium ebenso wie günstigere Metalle online gehandelt werden.

Wer lieber am Aktien- und Fondsmarkt investiert, entscheidet sich vielleicht für Anteile an Minengesellschaften. Sie sind für die Förderung von Metallen zuständig. Und schließlich gibt es eine Reihe von klassischen Finanzprodukten wie Optionen, Zertifikate oder ETFs. Beim Kauf solcher Wertpapiere investieren Sie direkt an den Börsen und vermeiden so das Problem der Aufbewahrung von physischem Gold.

Das sollten Sie bei der Besteuerung beachten

Bei jedem Kauf und Verkauf dürfen Sie die Besteuerung nicht aus den Augen verlieren. Bis zum Jahresende 2013 wurden Silbermünzen beispielsweise mit einem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent belegt. Seit Januar 2014 beträgt die Mehrwertsteuer für Silbermünzen 19 Prozent, es wird also die volle Umsatzsteuer erhoben. Damit entspricht die Besteuerung von Münzen heute der Höhe nach der Steuer für Edelmetallbarren. Und auch Münzen oder Barren aus Palladium oder Platin wurden durchgängig in voller Höhe besteuert. Bei Gold gilt die Maßgabe der Steuerbefreiung bei Barren, bei Münzen greift die volle Mehrwertsteuer, wenn der Verkaufspreis mindestens 80 Prozent über dem eigentlichen Goldpreis liegt. Die Besteuerung des Edelmetallkaufs in physischer Form ist also ein recht komplexes Thema, das bei einem Investment unbedingt beachtet werden sollte. Wenn der Kauf einer Silbermünze differenzbesteuert abläuft, wird übrigens die Mehrwertsteuer nicht auf den gesamten Preis der Münze angewandt, sondern nur auf die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis. Damit die Versteuerung differenzbesteuert ablaufen kann, muss der Händler aber strenge Vorgaben erfüllen. Dennoch ergibt sich aus dem ermäßigten Steuersatz natürlich ein finanzieller Vorteil für Sie, wenn Sie in Silbermünzen investieren möchten.




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